Langweiliger Lebenslauf:

     ... im Jahre des Herrn 1998 fanden sich einige Kumpanen zusammen, geeint und getrieben durch die Liebe zur Musik. Genauer gesagt zu einer Musik, die in vergangenen Zeiten Tafeleien, Gelage und Freudenfeste begleitete: Renaissance- und Mittelaltermusik, das ist für uns eine interessante, seltsam anziehende und fesselnde Musikrichtung. Initiator und Motor der Gründung unserer Kapelle war Jiri Gabrhelik, doch stand er nicht allein, insbesondere Daniel Kahuda, Filip Cejka und Radek Podehradsky standen ihm dabei tatkräftig zur Seite.

      Der eigentliche Anfang war alles andere als einfach: es herrschte reges Kommen und Gehen in der Gruppe und zahlreiche Persönlichkeiten gaben sich die Klinke in die Hand, bis wir im Sommer `99 unser erstes erwähnenswertes Konzert auf Schloss Orlik bei Humpolec gaben. Kurz darauf verließ leider Gottes Jirka Gabrhelik die Gruppe, und für ihn kam ein neues Mitglied: Vašek Vopravil.

     Das nächste Konzert, welches der Erinnerung würdig ist, war im Herbst `99 "U vojaka". Bereits einen Monat später begannen wir in der mittelalterlichen Schänke "U sedmi Svabu" regelmäßig Konzerte zu geben, und diese Zusammenarbeit dauerte bis August 2000.

     Dann kamen wir zum ersten mal auf den Gedanken, dass sich als angenehme Ausschmückung der Konzerte Tanzdarbietungen anbieten, und so haben wir Kontakt zu der Tanzgruppe "Gach le gach" aufgenommen und einige Tänze, von irisch bis historisch, eingeübt. Nach und nach sind Leute auf uns aufmerksam geworden, die uns eifrig unterstützt haben, sowohl im musikalischen Schaffen, als auch in der Zusammenarbeit mit anderen Gruppen, wie u.a. den TänzerInnen von "Saltatio Vitae" und "Alegria", oder der Gruppe für historisches Fechten "Bürgerschaft von Beraun". Bis dahin hatten wir uns weder im Stil noch im Genre festgelegt, allerdings nahmen die Anfragen und Anforderungen an die Kapelle stetig zu...

      Einige Zeit war die Gruppe erst einmal stabil, doch Anfang 2001 spülte der Strom des Schicksals ein weiteres Mitglied in unsere Arme: Anicka Matlova! 2002 haben wir dann endlich in Angriff genommen, die lange be- und versprochene eigene CD aufzunehmen. Das eigentliche Einspielen war im November 2002 beendet und im Januar 2003 wurde sie schließlich aus der Taufe gehoben. Der Verkauf der CD Esta Mesa war sehr úspìšný, bis Ende des Jahres 2004 wurde mehr als 1000 Stücke verkauft.

     Große Verwandlungen kamen vor allem im Jahre 2004. Die neue Projekte sind entstanden, z. B. Rabi 2004 (szenische Musik), die Kelten in Botanicus (Keltenmusik), Slawen in Kourim (szenische Slawenmusik). Ein großes Projekt der Dubia Fortuna war ebenso 'Modernisation der Mittelaltermusik - großartige Konzerte'. Dazu kam gleichfalls das Einspielen der neuen CD In Taberna Mundus - In der Kneipe der Welt, welche war Live im Musikclub Trojická aufgenommen und den 5.12.2004 wurde sie im Musikclub Rock Café in Prag aus der Taufe gehoben.

     So besteht unsere Gruppe z.Zt. aus vier Gliedern: Vasek Vopravil, Filip Cejka, Radek Podehradsky und Anicka Matlova... Dazu lösten in den Projekten viele Künstler ab - z. B. Jan Cejka, Jaromir Cizek, Jakub Cihak, Dan 'Olaf' Kahuda...